Holz das Biegen lehren

Der Bogen, Abenteuer, Spaß und unendliche Freiheit. Schon als Kind hat es vielen von uns riesigen Spaß gemacht mit dem selbstgemachten Bogen wilde Abenteuer zu erleben. Ein Stock, bestenfalls Haselnuss, ein Bindfaden und fertig war der Bogen. Aus geraden dünnen Zweigen haben wir die Pfeile gebastelt, meist ohne Federn und mit einer Lehmkugel als Spitze. Die Spiel konnten beginnen ob Ziel- oder Weitschießen, im Wettbewerb oder einfach zum Spaß, mit Indianern und Robin Hood als Vorbild, hatten wir die schönsten Erlebnisse. Am Lagerfeuer haben wir dann über unsere Erlebnisse berichtet. Die gejagten Monster wurden immer größer und mit ein bisschen Übung konnten wir einem Gänseblümchen ein Blatt aus 100m abschießen.

Heute, einige Momente später, gibt es da noch andere Aspekte warum wir Bogenschießen. Mittlerweile brauchen wir Entspannung und Bewegung als Ausgleich. Der Bau eines Bogens ist so ein Ausgleich. Wir beobachten uns, das Werkzeug, den Bogen und vieles um uns herum wird unwichtiger, wi vergessen sogar unser Handy. Pause? Ja ok, kurz, ein Schluck Wasser, das reicht. Alle wollen fertig werden. Einige von euch können es nicht erwarten mit dem Bogen zu schießen, andere wünschen sich einen perfekten Bogen. Es herrscht eine harmonische Betriebsamkeit, weil alle ein Ziel haben. Stell Dir mal vor wie es sich anfühlt, Du hast einen eigenen Bogen gebaut, der funktioniert und dann der erste Schuss mit Deinem Bogen, Du lässt den Pfeil los und siehst wie er trifft, was siehst und hörst du? Es ist ein tolles Gefühl, es macht Stolz und die Augen leuchten. Das ist das Schönste, wenn ein Kurs zu Ende geht.

Doch bevor der Kurs zu Ende geht gibt es auch noch den Teil zwischen Anfang und Ende, die Bauphase. Es bedarf schon ein wenig Anstrengung ein Stück Holz zu überreden sich zu biegen. Im Grundsatz recht einfach, vom Griff zu den Enden wird der Wurfarm schmaler und dünner. Also ist das Ziel klar, gleichmäßige Wurfarme und Biegung, wie wir dort hinkommen, lernen wir durch Übung.

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